Vom Fischer Und Seiner Frau Text

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Jacob und williams GrimmDie der schönste Märchen
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Von kommen sie Fischer und seiner Frau

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s war einmal einer Fischer und seine Frau, ns wohnten zusammen bei einem alt Pott dicht an der See, und das Fischer gehen alle Tage da drüben und angelte, und das angelte und angelte. Dafür saß er sogar einmal mit seiner angelrute und gesehen immer in das klare flut hinein, und das saß und saß.

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Da gehen die angel auf ns Grund, tief, tiefe hinab, und wie er sie heraufholte, da zog er einer großen butt heraus. Da sagte das Butt kommen sie ihm: »Höre, Fischer, ich bitte dich, laß mich leben, mich bin sind nicht richtiger Butt, ich morgen ein verwünschter Prinz. Was hilft das dir, wenn sie mich tötest? mir würde mit dir doch nicht recht schmecken. Setz mich anderer ins flut und laß ich schwimmen!«

»Nun«, sagte ns Mann, »du brauchst nicht deshalb viele Worte kommen sie machen, ein Butt, der Äußerung kann, wille ich jedoch wohl schwimmen lassen.« damit setzte er ihn wieder in das klare wasser hinein, und der Butt schwamm zum ereibstoff hinab und ließ einer langen Streifen blut hinter sich. Ns Fischer dennoch stand oben und ging zu seiner Frau an den alten Pott.

»Mann«, sagte die Frau, »hast sie heute gern geschehen gefangen?«

»Nein«, sagte der Mann, »ich jawohl einen target gefangen, ns sagte, er sei einer verwünschter Prinz, da habe ich ihn wieder schwimmen lassen.«

»Hast du für dich denn bitte gewünscht?« sagte die Frau.

»Nein«, sagte ns Mann, »was sollte mir mir da wünschen?«

»Ach«, sagte ns Frau, »es ist doch übel, hier immer in dem alten Pott kommen sie wohnen, das stinkt und ist so eklig; du hättest wir doch eine kleine ermahnt wünschen können. Geh noch wenn hin und rufe ns Butt und sage ihm, uns wollen einer kleine hütte haben. Das tut das gewiß.«

»Ach«, sagte der Mann, »was ziel ich da noch zeit hingehen?«

»I«, sagte ns Frau, »du besides ihn jedoch gefangen lust und besides ihn ein weiterer schwimmen lassen, er tut ns gewiß. Geh zeigen gleich hin!« der Mann wollte noch nicht deswegen recht; noch er wollte auch seiner Frau no zuwiderhandeln, und deswegen ging er da hin bei die See. Zusammen er dort nun hinkam, war die See ganz grün und gelb und gar nicht mehr so klar. Da drüben stellte er sich da hin und rief:

»Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in der See, myne Fru, juni Ilsebill, will nich so, as ik wol will.«

Da angekommen der target angeschwommen und sagte: »Na, was will sie denn?«

»Ach«, sagte das Mann, »ich hatte dich jedoch gefangen, gut sagt bergwerk Frau, ich hatte mir teil wünschen sollen. Sie mag nicht mehr in dem alten Pott wohnen, sie wollte gerne eine Hütte.«

»Geh anzeigen hin«, sagte das Butt, »sie hat sie schon.«

Da ging das Mann hin, und seine maam saß nicht mehr in dem alten Pott, aber es stand nun einer kleine hütte da, und seine maam saß bevor der Tür auf einer Bank. Da drüben nahm er seine Frau bei der Hand und sagte kommen sie ihm: »Komm nur herein, siehst du, ist gut ist ns doch mehrere besser.«

Da gingen sie hinein, und in der ermahnt war einer kleiner Vorplatz und eine kleine hübsche Stube und eine Kammer, wo für jeden einer Bett stand, und küche und Speisekammer und einer Geräteschuppen waren sogar da, und alle war oben das schönste und das beste eingerichtet mit Zinnzeug und Messingzeug, zusammen sich das deswegen gehört. Und hinter ns Hütte, da drüben war auch ein kleiner gericht mit Hühnern und Enten und ns kleiner garten mit gemüse und Obst.

»Siehst du«, sagte die Frau, »ist das nicht nett?«

»Ja«, sagte ns Mann, »so soll das bleiben; nun wollen wir recht vergnügt leben.«

»Das möchte wir wir bedenken«, sagte die Frau. Und nachher aßen sie etwas und gingen zu Bett.

So ging ns wohl acht heu vierzehn Tage, dort sagte ns Frau: »Hör, Mann, die Hütte ist sogar gar kommen sie eng, und das Hof und der Garten sind so klein. Ns Butt ich werde es haben uns wohl auch ein größeres Haus angebote können. Mir möchte wohl in einem großen steinernen Schloß wohnen. Geh hin damit Butt, er soll uns ns Schloß schenken!«

»Ach, Frau«, sagte der Mann, »die ermahnen ist ja geldstrafe genug, was ich muss wir bei einem Schloß wohnen?«

»I was«, sagte das Frau, »geh du anzeigen hin, das Butt kann sein das gut tun.«

»Nein, Frau«, sagte das Mann, »der Butt jawohl uns erst die Hütte gegeben, mir mag nun no schon ein weiterer kommen, ns könnte das Butt verdrießen.«

»Geh doch!« sagte die Frau. »Er tun können das recht fein und tut das gern, geh du zeigen hin!« kommen sie Manne war das Herz deshalb schwer, und er wollte nicht. Er sagte an sich selbst: das ist nicht recht, er ging noch doch hin.

Als er in die see kam, war ns Wasser ziemlich violett und dunkelblau und grauen und dick und nur ein bisschen nicht mehr so grün und gelb, doch war das noch still. Da stellte er sich hin und rief:

»Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in der See, myne Fru, de Ilsebill, wollen nich so, as ik wol will.«

»Na, was will sie denn?« sagte das Butt.

»Ach«, sagte das Mann halb bekümmert, »sie will in einem riese Schlosse wohnen.«

»Geh zeigen hin, sie steht schon vor der Tür«, sagte der Butt.

Da ging der Mann heutzutage und dachte, er wollte nach haus gehen, aber zusammen er da ankam, stand dort nun einer großer, steinerner Palast, und seine frau stand eben an der treppe und möchte hineingehen. Da nahm sie ihn am Hand und sagte: »Komm nur herein!« da oben ging er mit ihr hinein, und an dem Schlosse war eine große Diele mit marmelsteinernem Boden, und da waren deshalb viele Bediente, das rissen das großen tür auf, und ns Wände glänzten von schönen Tapeten, und in den Zimmern waren lauter goldene stühlen und Tische, und kristallene Kronleuchter hingen bei der Decke, und in allen Stuben und Kammern lagen Teppiche. Und das Essen und das allerbeste Wein standen in den Tischen, als wenn sie brechen sollten. Und hinter dem Hause war auch ein vergrößern Hof mit Pferd- und Kuhstall und mit Kutschwagen oben das allerbeste, und dort war sogar noch einen großer, prächtiger garten mit das schönsten blume und feinen Obstbäumen und ein Lustwäldchen, wohl eine halbe Meile lang, dies waren Hirsche und Rehe und Hasen, alles, was man sich anzeigen immer wunsch mag.

»Na«, sagte das Frau, »ist das nun nicht schön?«

»Ach ja«, sagte der Mann, »so ziel es auch bleiben, ist gut wollen wir bei dem schönen Schlosse wohnen und möchte zufrieden sein.«

»Das wollen wir uns bedenken«, sagte die Frau, »und wollen das beschlafen.« Und damit gingen sie zu Bett.

Am andern morgen wachte ns Frau zuerst auf, es wollte gerade Tag werden, und sie sah ende ihrem Bette das herrliche Land vor sich liegen. Ns Mann reckte wir noch, da stieß sie ihn mit zum Ellenbogen bei die seite und sagte: »Mann, steh auf und guck mal das ende dem Fenster! Sieh, könnten wir nicht König bekomme über all ns Land? Geh hin um zu Butt, uns wollen könig sein!«

»Ach, Frau«, sagte das Mann, »was leuchter wir herrscht sein! mich mag no König sein!«

»Na«, sagte ns Frau, »willst du nicht König sein, deswegen will ich könig sein. Geh hin zum Butt, mich will regieren sein.«

»Ach, Frau«, sagte ns Mann, »was willst freundin König sein? das mag ich ihm nicht sagen.«

»Warum nicht?« sagte ns Frau. »Geh stracks hin, ich muß herrscht sein.«

Da ging der Mann hin und war eher bekümmert, daß seine oma König verstehen wollte. Das ist nicht recht und ist nicht recht, gedanke der Mann. Das wollte gar no hingehen, ging noch doch hin.

Und als er in die lakers kam, da drüben war das See ganz schwarzgrau, und ns Wasser gärte so über unten herauf und roch ziemlich faul. Da drüben stellte er sich dort und rief:

»Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje bei der See, myne Fru, außerdem Ilsebill, möchte nich so, as ik wol will.«

»Na, was will sie denn?« sagte das Butt.

»Ach«, sagte ns Mann, »sie will herrscht werden.«

»Geh anzeigen hin, sie ist das schon«, sagte ns Butt.

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Da ging der Mann hin, und wie er damit Palast kam, da drüben war das Schloß viel älter geworden und hätte einen riese Turm und herrlichen Zierat daran, und die Schildwachen standen vor dem Tor, und da waren so viele soldat und Pauken und Trompeten.

Und als er in das haus kam, da drüben war alles by purem Marmelstein mit gold und samtenen Decken und riese goldenen Quasten. Dort gingen das Türen vom saal auf, bei dem der ganze Hofstaat war, und seine maam saß oben einem hoch Thron von Gold und Diamant und hätte eine große goldene Krone auf und ns Zepter in der Hand über purem gelb und Edelstein, und an jeder Seite von ihr standen sechs Jungfrauen bei einer Reihe, einer immer ein Kopf kleiner wie die andere.

Da stellte er sich da drüben und sagte: »Ach, Frau, bist du nun König?«

»Ja«, sagte ns Frau, »nun bin ich König.«

Da gestanden er da und sah sie an, und wie er sie so einer Zeitlang betrachtete hatte, da drüben sagte er: »Ach, Frau, was steht dir das schön, wenn du König bist! gut wollen wir sogar nichts mehr wünschen.«

»Nein, Mann«, sagte die Frau und war ganz unruhig, »mir wille schon die Zeit und Weile lang, ich tun können das nicht mehr aushalten. Geh hin zu Butt, König morgen ich, gut muß mir Kaiser auch werden.«

»Ach, Frau«, sagte das Mann, »was willst sie Kaiser werden!«

»Mann«, sprechen sie, »geh hin zu Butt, mir will kaiser sein.«

»Ach, Frau«, sagte ns Mann, »Kaiser can er no machen, mich mag zum Butt ns nicht sagen; kaiser ist zeigen einer innerhalb Reich. Kaiser kann sein der target ja nicht machen, das can und can er nicht.«

»Was«, sagte das Frau, »ich bin König, und du bist bloß mein Mann, willst du derselbe hingehen? sofort gehst freundin hin. Kann er regieren machen, tun können er auch Kaiser machen. Mir will und will kaiser sein, gleich geh hin!« da mußte er hingehen.

Als das Mann aber hinging, dort war ihm ganz bang, und zusammen er deshalb ging, gedanke er an sich: das geht und geht nicht gut. Kaiser ist kommen sie unverschämt. Das Butt ich werde das in Ende jedoch müde. Und da ist eingetroffen er nun in die See, da war ns See ganz schwarz und besondere und fing schon an so by unten herauf kommen sie gären, daß es ballon gab, und da drüben ging ein Windstoß darüber hin, daß es nur so schäumte, und dem Manne graute. Dort stellte er sich hin und rief:

»Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in der See, myne Fru, juni Ilsebill, wollen nich so, as ik wol will.«

»Na, was will sie denn?« sagte der Butt.

»Ach, Butt«, genannt er, »meine frau will kaiser werden.«

»Geh zeigen hin«, sagte der Butt, »sie ist es schon.«

Da ging ns Mann fort, und wie er ankam, dort war ns ganze Schloß von poliertem Marmelstein mit alabasternen Figuren und goldenem Zierat. Bevor dem Tor marschierten ns Soldaten, und sie bliesen Trompeten und kampf Pauken und Trommeln.

Aber im Hause, da drüben gingen ns Barone und Grafen und Herzöge nur so als Bediente herum. Da machten sie ihm die Türen auf, ns waren von lauter Gold. Und zusammen er hereinkam, da saß seine Frau an einem Thron, ns war von einem Stück gold und zu sein wohl zwei Meilen hoch. Und sie hatte einer große goldene Krone auf, ns war nr 3 Ellen erhöht und mit Brillanten und Karfunkelsteinen besetzt. Bei der einer Hand hatte sie das Zepter und in der etc Hand ns Reichsapfel, und auf beiden Seiten nächste ihr, dort standen ns Trabanten so in zwei Reihen, ein immer kleiner als der andere, by dem allergrößten Riesen, ns war zwei Meilen hoch, bis kommen sie dem allerkleinsten Zwerg, ns war anzeigen so groß zusammen mein kleiner Finger. Und vor ihr standen viele Fürsten und Herzöge.

Da der satz sich das Mann dazwischen und sagte: »Frau, bist du nun Kaiser?«

»Ja«, genannt sie, »ich morgen Kaiser.«

Da stand er da drüben und sah sie so recht an, und zusammen er sie eine Zeitlang aussehen hatte, da sagte er: »Ach, Frau, was stand dir das schön, wenn sie Kaiser bist.«

»Mann«, sagte sie, »was stehst du da drüben herum? Ich zu sein nun Kaiser, gut will mir aber sogar Papst werden, geh hin damit Butt!«

»Ach, Frau«, sagte das Mann, »was willst du da noch? papst kannst du nicht werden, papst ist anzeigen einer in der Christenheit, das kann sein er doch nicht machen.«

»Mann«, genannt sie, »ich will papst werden, geh das gleiche hin, mich muß heute noch Papst werden.«

»Nein, Frau«, sagte ns Mann, »das mag mir ihm no sagen! ns geht nicht gut, das ist zu grob, um zu Papst can dich das Butt nicht machen.«

»Mann, was für ns Geschwätz«, sagte das Frau, »kann das Kaiser machen, tun können er auch Papst machen. Geh sofort hin! Ich bin Kaiser, und du bist nur mein Mann, willst du wohl hingehen?«

Da kriegte er sorge und ging hin, er war noch ganz flau, und er zitterte und bebte, und das Knie und das Waden bibberten ihm. Dort fuhr einer Wind von das Land, und das Wolken flogen, daß das dunkel wurde wie am Abend, das Blätter wehten von den Bäumen, und das Wasser gehen und brauste, als ob das kochte, und schlug in das Ufer, und breit draußen sah er ns Schiffe, das gaben Notschüsse ab und tanzten und sprangen auf den Wellen. Der Himmel war in der center noch dafür ein bißchen blau, aber in den Seiten, da drüben zog das herauf zusammen ein schweres Gewitter. Dort stellte er sich ganz verzagt in seiner unruhe hin und sagte:

»Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje an der See, meine Frau, ns Ilsebill, will nicht so, wie ich ist gut will.«

»Na, was will sie denn?« sagte das Butt.

»Ach«, sagte der Mann, »sie will papst werden.«

»Geh anzeigen hin, sie ist es schon«, sagte das Butt.

Da ging er fort, und zusammen er ankam, war dort eine große Kirche über lauter Palästen umgeben. Da drängte das sich aufgrund das Volk. Innen war aber alles mit tausend und tausende Lichtern erleuchtet, und seine frau war an lauter gold gekleidet und saß auf einem noch viel höheren Thron und werde haben drei größe goldene Kronen auf, und rings um sie herum stand viele von dem geistlichen Stand, und auf beiden Seiten neben ihr, da standen zwei Reihen Lichter, ns größte dafür dick und so groß als der allergrößte Turm bis zu hinunter zum allerkleinsten Küchenlicht, und alle das Kaiser und ns Könige, das lagen vor ihr oben den Knien und küßten ihr ns Pantoffel.

»Frau«, sagte ns Mann und sah sie so recht an, »bist du nun Papst?«

»Ja«, sprechen sie, »ich bin Papst.«

Da stand er da und sah sie recht an, und ns war, wie ob er in die helle Sonne sähe. Wie er sie nun einer Zeitlang aussehen hatte, dort sagte er: »Ach, Frau, was stand dir ns schön, daß sie Papst bist!« sie saß aber dort so steif wie ein baum und rüttelte und rührte wir nicht.

Da sagte er: »Frau, nun sei sogar zufrieden, derzeit wo freundin Papst bist, jetzt kannst du doch nichts anderes mehr werden.«

»Das möchte ich mir bedenken«, sagte ns Frau. Zum gingen sie beide kommen sie Bett, aber sie war no zufrieden, und das Gier ließ sie nicht schlafen, sie dachte immer, was sie noch als werden könnte.

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Der mann schlief recht fein und fest, das war den Tag viel gelaufen, ns Frau dennoch konnte gar nicht einschlafen und warf sich by einer Seite auf die andere, ns ganze nacht hindurch, und dachte nur immer, was sie wohl noch bekomme könnte, und könnten sich doch oben nichts mehr besinnen. Bis zum ende wollte ns Sonne aufgehen, und zusammen die Frau ns Morgenrot sah, da richtete sie sich bei ihrem Bett in und sehen sich ns an, und wie sie nun in dem Fenster ns Sonne heraufkommen sah, da dachte sie: Ha, könnte mich nicht auch die sonne und den Mond aufgehen lassen?

»Mann«, sagte sie und stieß ihm mit dem Ellenbogen in die Rippen, »wach auf, geh hin um zu Butt, mir will werden als der geliebt Gott.« der Mann zu sein noch halb in dem Schlaf, noch er erschrak so, daß er das ende dem Bette fiel. Er meinte, er hatte sich verhört, rieb wir die auge aus und fragte: »Ach, Frau, was hast freundin gesagt?«

»Mann«, sprechen sie, »wenn ich nicht die Sonne und ns Mond kann aufgehen ermöglichen und muß das deshalb mit ansehen, als Sonne und Mond aufgehen – ich can das nicht leiden und verfügen über keine ruhige stunde mehr, daß ich sie nicht selber kann aufgehen lassen.« dort sah sie ihn deswegen recht grausig an, daß ihn einen Schauder überlief. »Sofort gehst sie hin, mir will werden zusammen der liebe Gott.«

»Ach, Frau«, sagte ns Mann und fiel vor ihr auf die Knie, »das kann sein der target nicht. Kaiser und Papst kann er machen, ich bitte dich, sei ausreiche und bleib Papst!«

Da kam sie in Wut, ns Haare flogen ihr grausam um den Kopf, sie riß sich ns Leibchen oben und trat nach er mit dem bein und schrie: »Ich halte und halte das nicht länger aus. Willst freundin wohl gleich hingehen!« da drüben zog das sich das Hosen an und rannte los als ein Verrückter.

Draußen noch ging der Sturm und brauste, daß das kaum noch oben seinen füße stehen konnte. Das Häuser und die bäume wurden umgeweht, und das Berge bebten, und die Felsbrocken rollten bei die See, und ns Himmel war pechschwarz, und es donnerte und blitzte, und das See rollte daher in hohen schwarz Wogen, so hoch zusammen Kirchtürme und Berge, und sie hatten alle da oben eine weiß Krone von Schaum. Dort schrie er und konnte befinde eigenes Wort nicht hören:

»Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in der See, bergwerk Frau, ns Ilsebill, will no so, wie ich ist gut will.«